Eat your Feelings: Warum Alltagsstress fett macht und was Du dagegen tun kannst!

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Eat your Feelings: Warum Alltagsstress fett macht und was Du dagegen tun kannst!

Wer kennt das nicht: Stress im Job, abends erschöpft nach Hause und dann noch eine gesunde Mahlzeit auf den Tisch zaubern? Puuuh! Die Energiereserven sind verbraucht, der Burgerladen nicht weit, das Pizza-Taxi an der Pinnwand. Was viele längst ahnen, wurde nun auch wissenschaftlich bestätigt: Zwischen Arbeitsstress und ungesunder Ernährung besteht ein signifikanter Zusammenhang!

Schlaf dich schlank!

Zu diesem Ergebnis kamen Forscher aus China, die in einer groß angelegten Studie 235 Büroarbeiter über mehrere Tage untersuchten. Die Ergebnisse waren eindeutig: Je stressiger sich der Tagesverlauf im Job gestaltete, umso mehr Junkfood und weniger gesunde Nahrungsmittel wanderten in den Einkaufswagen der Probanden! Allerdings machte die Forschungsgruppe während ihren Befragungen noch eine weitere interessante Entdeckung: Berichteten die Probanden, dass sie in der vergangenen Nacht gut geschlafen hatten, empfanden sie den Arbeitsalltag als deutlich weniger stressig! Ungesundes Essverhalten scheint also durch Stress provoziert zu werden. Die Ursachen für den Stress beschränken sich allerdings nicht allein auf den Jobstress!

Abb. 1: Einfluss der Schlafqualität auf ungesundes Essverhalten

Was kann man also tun, um aus dem Teufelskreis aus Arbeitsstress und Fastfood herauszukommen? Wie die Studie belegt: Besser schlafen, denn die Probanden waren dadurch deutlich stressresistenter. Wer nachts schlecht schläft, sollte sich also schleunigst auf die Suche nach einer geeigneten Methode machen, die eigene Schlafqualität zu steigern!

Fazit: Was du sofort tun kannst!

In einem ersten Schritt solltest Du unbedingt blaues Licht reduzieren, wenn der liebe Gott das Licht ausmacht. Denn Blaulicht hemmt die Ausschüttung von Melatonin, auch als Schlafhormon bekannt. Und unter Melatoninmangel kommt es nicht zu den für eine optimale Erholung wichtigen REM- und Tiefschlafphasen, die die Ereignisse der vergangenen Tage verarbeiten. Quellen für blaues Licht sind Smartphones, Laptops und TV-Screens. Wie ihr euch schützen könnt, erfahrt ihr HIER.

Liu, Y., Song, Y., Koopmann, J., Wang, M., Chang, C. H. D., & Shi, J. (2017). Eating your feelings? Testing a model of employees’ work-related stressors, sleep quality, and unhealthy eating. Journal of Applied Psychology102(8), 1237.


2018-04-20T15:12:13+00:0019.04.2018|Medizin|0 Kommentare

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